Presseinformationen

„Vielleicht ist seine Weigerung, sich auch nur annähernd einer Grimasse hinzugeben, gerade Böhmermanns große Stärke und Grund für manche, ihm noch eine große Karriere im intelligenten deutschen Spaßgeschäft zu prophezeien.“
„Die Süddeutsche“ 24./25. Januar 2009

Der Bremer Vollzeitspaßvogel, Autor und Jungsatiriker Jan Böhmermann verfügt über ein solides Karrierefundament aus billigen Arztwitzen, einer Fußballerparodie und einer langjährigen Praxis als höchst unseriöser Unterhaltungsarbeiter im öden Niemandsland zwischen Kabarett, Satire und Comedy.

Schon in der Schule fiel der schlaksige Anzugträger durch übermäßiges Engagement im Schulkabarett “Anti-Toxin” und Theater AGs auf. Im Alter von 15 verfasste Böhmermann seine ersten Kabarett-Rezensionen für den Bremer „Weser Kurier“ (z.B. „Matthias Beltz: Überschätzt!“ oder “Max Goldt – warum aus dem nie was wird!”), mit 17 arbeitete parallel zu seinen Abiturvorbereitungen bei Radio Bremen als Reporter und mit 19, während seines Zivildienstes beim Fahrdienst des Deutschen Roten Kreuzes, moderierte er seine erste eigene Radiosendung bei Radio Bremen Vier.

Nachdem ihm die Hamburger Schauspielschule Hausverbot erteilte, versteifte sich Böhmermann auf eine “Karriere” als “Journalist”. Sein Volontariat bei Radio Bremen beendete er mit sehr großem, das Studium der Geschichte und Soziologie mit kaum messbarem Erfolg. Mit 22 lockte ihn dann der WDR mit viel Geld und verlogenen Komplimenten in die Hauptstadt Nordrhein-Westfalens – nach Köln.

2006 wurde Jan Böhmermann wegen seiner Radiounterhaltungsreihe “Lukas‘ Tagebuch” (WDR 1LIVE, HR YOU FM, N-JOY uvm.) mehrmals von Nationalstürmer Lukas Podolski mit großem Tamtam verklagt. Die Folge: drei ausverkaufte Live-Tourneen (“Lukas’ Auswärtsspiel”) und endlich ein gesicherter Lebensunterhalt für den anstudierten Nachwuchskomiker.

Im Jahr 2007 schrieb und produzierte der „sympathische Frauenflüsterer“ (Böhmermann über Böhmermann) gemeinsam mit Jörg Diernberger (“MTV Unter Ulmen”, „Ulmen.tv“ uvm.) und einer Handvoll TITANIC-Redakteure „echt Böhmermann“, eine sechsteilige Impro-Journalism-Show für junge Zuschauer des WDR Fernsehens. Mangels junger WDR-Zuschauer wurde die Serie nach einer Staffel eingestellt.

Weitere merkwürdige aber meist recht lustige TV-Auftritte und Sendungen folgten: „TV Helden“ (RTL), „ARD Morgenmagazin“ (Das Erste), „1LIVE Krone“ (WDR), „Was denkt Deutschland?“ (SAT.1) uvm.

Mit seinem im August 2009 erschienenen Satirelehrbuch „Alles, alles über Deutschland“ (Kiepenheuer & Witsch) plante der 28jährige „nach all dem brotlosen Radio- und Fernsehscheiß endlich mal kommerziell erfolgreich“ zu werden. Eine Bühnentour/Lesereise startete im August 2009, zeitgleich hierzu begann Böhmermanns monatliche Radiounterssendung “Die ganz große Jan Böhmermann Radioschau” bei WDR 1LIVE.

Seit September 2009 macht der Nordbremer Comedynerd zudem als Vor-der-Kamera-Ensemble-Mitglied von “Harald Schmidt” (Das Erste) ein Berufspraktikum beim unangefochtenen Marktführer im Segment “Humor” – Harald Schmidt.

„Bis 30 ist alles Ausbildung,“ antwortet Jan Böhmermann auf die Frage, wie und wo er sich und seinen bisherigen humoristischen Werdegang einordnet. Er ist ein Digital Native, lebt in Köln und gilt als einer der bundesweit glühendsten Verächter der Kunst von Ina Müller, Oliver Pocher, Cindy aus Marzahn, Eckart von Hirschhausen, Reinhold Beckmann, Hademar Bankhofer und Jürgen Fliege.

Hier noch ein paar Pressefotos:

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